Für Betriebe, die auf Pilze umstellen
Jeder Block eine Nummer.
Jeder Schritt nachvollziehbar.
Fungi Log ist die Betriebsführung für die Pilzzucht: Substratblöcke mit Barcode, ein lückenloses Protokoll jedes Arbeitsschritts und eine Klimaregelung, die sich nach der Sorte richtet, die gerade im Zelt steht.
- Barcode an jedem Block
- Lückenloses Protokoll
- Quelloffen
- Im Haus oder in der Cloud
Warum das anders ist als Stallbuch und Tabelle
Wer vom Vieh auf Pilze umstellt, tauscht Tiere gegen Chargen
Der Takt ist ein anderer
Ein Mastdurchgang dauert Monate, eine Charge Austernpilze wenige Wochen – und in einem Zelt stehen mehrere Chargen unterschiedlichen Alters gleichzeitig. Was wo steht und wie lange schon, lässt sich nach zwei Wochen nicht mehr aus dem Kopf sagen.
Das Klima ist die halbe Arbeit
Temperatur, Luftfeuchte und CO₂ entscheiden über den Ertrag, und jede Sorte will etwas anderes. Wer das von Hand nachregelt, steht dreimal am Tag im Zelt – und nachts gar nicht.
Was die Software heute kann
Vom Substratblock bis zur Ernte
Barcode an jedem Block
Jeder Substratblock bekommt eine fortlaufende Nummer vom Etikettenblock. Scannen am Regal – mit Handscanner oder der Kamera – zeigt sofort Sorte, Charge, Zelt, Station und den gesamten bisherigen Weg. Doppelte Vergabe ist ausgeschlossen: die Anwendung zeigt, welche Nummer als Nächstes dran ist, und weist eine bereits vergebene ab.
Sieben Stufen, kein Zettel
Vorbereitet, beimpft, Inkubation, Fruchtung, kontrolliert, geerntet, aussortiert. Der Statuswechsel geht am Regal über den Scan. Wie viele Blocks in welcher Stufe stehen, steht jederzeit auf dem Bildschirm.
Lückenloses Protokoll
Jede Änderung hinterlässt eine Zeile mit Zeitpunkt und Bearbeiter: Statuswechsel, Standortwechsel, Notiz, Chargenzuordnung. Damit ist beantwortbar, was ohne Protokoll niemand mehr weiß – seit wann steht dieser Block hier, und wie oft wurde er schon abgeerntet. Erntewellen werden automatisch mitgezählt.
Chargen und Sorten
Chargen tragen Datum und laufende Nummer, dazu einen leicht merkbaren Rufnamen. Sorten werden einmal angelegt – mit ihren Sollwerten für Temperatur, Luftfeuchte und CO₂. Diese Sollwerte sind es, nach denen später geregelt wird.
Klima messen und regeln
Messfühler im Zelt liefern Temperatur, Luftfeuchte und CO₂. Der Server vergleicht sie mit den Sollwerten der Sorte, die dort gerade steht, und schaltet Lüfter und Luftbefeuchter. Jede Schaltung wird mit Begründung festgehalten – „CO₂ 848 über 800 ppm" steht später genauso im Verlauf wie der Messwert selbst.
Meldung aufs Telefon
Ein Fühler, der sich nicht mehr meldet; eine Regelung, die ohne frische Messwerte blind abschalten würde; ein Messwert, der eine Viertelstunde weit neben dem Sollband liegt – das kommt als Nachricht aufs Telefon, samt Entwarnung, wenn es vorbei ist.
So sieht es aus
Ein Bildschirm im Betrieb, der ohne Bedienung auskommt
Ein Monitor an der Wand, angeschlossen an einen kleinen Rechner, ohne Maus und Tastatur. Die Anzeige wechselt von selbst zwischen Produktion, Wetter und den Zelten.
Beispielansicht. Die Zahlen in diesen Bildern sind zur Veranschaulichung eingesetzt und stammen nicht aus einem realen Betrieb.
Hardware auf Anfrage
Messtechnik, die zum Zelt passt
Die Software läuft mit handelsüblicher Technik. Wer nicht selbst löten will, bekommt sie fertig aufgebaut und eingerichtet – abgestimmt auf die Zelte, die im Betrieb stehen.
Messfühler
Temperatur und Luftfeuchte über einen SHT3x, CO₂ über einen SCD40. Angebunden über WLAN, Stromversorgung über ein gewöhnliches USB-Netzteil.
Schaltkarte
Acht Kanäle für Lüfter, Luftbefeuchter und was sonst geschaltet werden soll. Ein eigenes Notprogramm sorgt dafür, dass das Zelt auch dann gelüftet wird, wenn die Verbindung zum Server abreißt – nach Uhr statt nach Messwert, aber es läuft.
Ohne Leiter im Zelt
Neue Firmware kommt über das WLAN auf die Geräte; ein Gang zu jedem Fühler mit dem Kabel entfällt. Auch die Anzahl der Kanäle, die Fühlerbestückung und das Gehäuse lassen sich auf Wunsch anpassen.
Umfang und Preis richten sich nach Zeltanzahl und Ausstattung – fragen Sie unverbindlich an.
Wo es läuft, wem es gehört
Quelloffen, erweiterbar, ohne Bindung
Im eigenen Haus
Die Anwendung läuft auf einem Rechner im Betrieb – auch ohne Internetanschluss für den laufenden Betrieb. Die Daten bleiben dort, wo sie entstehen.
Oder in der Cloud
Wer keinen eigenen Rechner betreiben will, bekommt dieselbe Anwendung gehostet. Ein Wechsel in die eine oder andere Richtung ist jederzeit möglich – es ist dieselbe Software.
Quelltext offen
Der Quelltext liegt offen und lässt sich erweitern – von uns, von Ihnen oder von jedem, den Sie damit beauftragen. Keine verschlossene Kiste, an der nur einer den Schlüssel hat.
Erster Schritt
Erzählen Sie, was bei Ihnen steht
Wie viele Zelte, welche Sorten, was schon an Technik da ist – daraus entsteht ein Angebot. Antwort kommt persönlich, nicht aus einem Verteiler.
Lieber direkt?
E-Mail an info@boothtml.com.
BootHtml – Hannes Fehre
Dattelnerstraße 13
39307 Genthin
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